Grundgedanken und Probleme der Relativitätstheorie
Abstract:
Betrachten wir denjenigen Teil der Relativitätstheorie, der heute in gewissem Sinne als gesicherter Besitz der Wissenschaft betrachtet werden kann, so gewahren wir zwei Gesichtspunkte, die bei dieser Theorie eine führende Rolle spielen. Die ganze Entwicklung dreht sich um die Frage: Gibt es in der Natur physikalisch bevorzugte Bewegungszustände?(Physikalisches Relativitätsproblem). Ferner erweist sich das erkenntnistheoretische Postulat als fundamental: Begriffe und Unterscheidungen sind nur insoweit zulässig, als ihnen beobachtbare Tatbestände eindeutig zugeordnet werden können.(Inhalts-Forderung für Begriffe und Unterscheidungen.) Diese beiden Gesichtspunkte werden dadurch klar, dass wir sie auf einen speziellen Fall, z. B. auf die klassische Mechanik, anwenden. Zunächst sehen wir, dass es in jedem von Materie besetzen Punkte einen bevorzugten Bewegungszustand gibt, nämlich den der Materie in dem betrachteten Punkte. Unser Problem fängt aber erst an mit der Frage, ob es physikalisch bevorzugte Bewegungszustände mit Bezug auf ausgedehnte Gebiete gibt. Dies ist vom Standpunkt der klassischen Mechanik zu bejahen; die vom Standpunkt der Mechanik physikalisch bevorzugten Bewegungszustände sind diejenigen der Inertialsysteme. Diese Aussage, wie überhaupt die Grundlage der Mechanik, wie man sie vor der Relativitätstheorie im Allgemeinen darzustellen pflegte, genügt bei weitem nicht der oben genannten» Inhalts forderung». Bewegung kann nur als Relativbewegung von Körpern gedacht werden. In der Mechanik meint man die Bewegung relativ zum Koordinatensystem, wenn man von
Año de publicación:
1923
Keywords:
Fuente:
googleTipo de documento:
Other
Estado:
Acceso abierto
Áreas de conocimiento:
- Relatividad general
- Filosofía de la ciencia
- Física
Áreas temáticas de Dewey:
- Física
Objetivos de Desarrollo Sostenible:
- ODS 9: Industria, innovación e infraestructura
- ODS 17: Alianzas para lograr los objetivos
- ODS 4: Educación de calidad